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Gedenktag 2. April 2026 „Ein Appell- Vergesst uns nicht!“
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Am 2. April fand die Gedenkfeier unter dem Motto “ Ein Appell- Vergesst uns nicht! “ unter der Teilnahme von ca. 200 Gästen statt. Neben den offiziellen Vertretern des Kreises Paderborn un der Stadt Büren sowie Vertretern der Politik und der Kirchengemeinden konnte der Verein besonders Angehörige ehemaliger Lagerinsassen begrüßen. Dies waren Angehörige der Häftlinge Max Schlott, Valentin Perov und Otto Preuss.
Die Schülergruppe der Sekundarschule aus Lage stellte ins Zentrum ihres Beitrages erschreckenden Berichte von Häftlingen auf dem Appelplatz des KZ Niederhagen während der NS Zeit vor und rief wiederholt zum Abschluss den Appell: „Vergesst uns nicht!“
Der Historiker Wolfgang Benz hielt im Anschluss eine beeindruckende Rede unter dem Motto “ Nicht vergessen-engagiert erinnern“. (Gedenkrede siehe „Gastreden“).
Die Musikgruppe Lomir Tanzn konnte wie immer durch ihre Musik ein wichtigen atmosphärischen Beitrag leisten.
Im Anschluss der Gedenfeier wurde die Schülergruppe und die Schule als Botschafter wider das Vergessen und für Demokratie im Burgsaal des Kreismuseums augezeichnet.
Die Gedenkfeier wurde durch eine Spende der Westfalen Weser AG unterstützt.

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Weiterhin Spendenaufruf für Überlebende/ Angehörige ehemaliger Opfer der NS-Verfolgung in der Ukraine
Am 21. November 2024 veranstaltete unser Verein und das Kreismuseum Wewelsburg eine Informationsveranstaltung zur Lebenssituation von Überlebenden nationalsozialistischer Verfolgung in der Ukraine. Dazu war eine Mitarbeiterin des „Hilfsnetzwerk für Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine“ eingeladen.
Sie berichtet, dass durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine viele Menschen in große Not geraten sind, unter ihnen auch die Überlebenden nationalsozialistischer Verfolgung. Humanitäre Hilfe ist weiter dringend notwendig!
Das Hilfsnetzwerk unterstützt mit fianziellen Soforthilfen in konkreten Notlagen sowie mit dringend benötigten Hilfsgütern wie Lebensmitteln, warmer Kleidung und Medikamenten. Im Rahmen von Patenschaften können monatliche Unterstützungen gesichert werden.
Das Hilfsnetzwerk existiert seit März 2022. Es besteht aus mittlerweile 51 Initiativen, Stiftungen, Erinnerungsorten und Gedenkstätten, u.a. auch dem Kreismuseum Wewelsburg.
Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Spende siehe: https://hilfsnetzwerk-nsverfolgte.de
