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      • 10. Oktober 2026 Mitgliederfahrt zum Stalag 326/ Stukenbrock

        Wir haben für 20 Personen eine Führung im Stalag 326 um 14.30  Uhr gebucht. Im Anschluss wollen wir in Hövelhof uns zum Kaffeetrinken verabreden. Die Kosten der Führung übernimmt der Verein. Die Fahrt organisieren wir in Fahrgemeinschaften. Gerne können sich die Mitglieder schon jetzt beim Verein anmelden!  

       

      Info zum Stalag 326:

      Das Stammlager 326 (VI K) war eines der großen Kriegsgefangenenlager in der Senne. 1941 wurde das Lager auf einem leeren Feld.  Es diente ab 1941 der Internierung sowjetischer Kriegsgefangener, ab 1942 auch der Internierung polnischer, serbischer und französischer Gefangener, ab 1943 auch von Italienern. Die Soldaten wurden zur Zwangsarbeit im Raum Ostwestfalen-Lippe herangezogen . Insbesondere die sowjetischen Soldaten wurden unter sehr schlechten Bedingungen im Lager inhaftiert. Sie mussten beispielsweise in selbst gegrabenen Erdhöhlen hausen, um sich vor Hitze und Kälte zu schützen. Die hygienischen Zustände waren verheerend. In den ersten Jahren breiteten sich massiv Krankheiten aus. Gesicherte Opferzahlen sind nicht bekannt, jedoch geht man von 15.000 bis 70.000 während der Haft verstorbenen Personen aus. Das Lager diente vor allem als Rekrutierungs- und Durchgangslager für mehr als 300.000 sowjetische Kriegsgefangene, die teilweise als Zwangsarbeiter in umliegenden Höfen und Betrieben sowie im Ruhrbergbau eingesetzt wurden.

       

 

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    • Gedenktag 2. April 2026 „Ein Appell- Vergesst uns nicht!“

Am 2. April fand die Gedenkfeier unter dem Motto “ Ein Appell- Vergesst uns nicht! “ unter der Teilnahme von ca. 200 Gästen statt. Neben den offiziellen Vertretern des Kreises Paderborn un der Stadt Büren sowie Vertretern der Politik und der Kirchengemeinden konnte der Verein besonders Angehörige ehemaliger Lagerinsassen begrüßen. Dies waren  Angehörige  der Häftlinge Max Schlott, Valentin Perov und Otto Preuss.
Die Schülergruppe der Sekundarschule aus Lage stellte ins Zentrum ihres Beitrages erschreckenden Berichte von Häftlingen auf dem Appelplatz des KZ Niederhagen während der NS Zeit vor und rief wiederholt zum Abschluss  den Appell:  „Vergesst uns nicht!“
Der Historiker Wolfgang Benz hielt im Anschluss eine beeindruckende Rede unter dem Motto “ Nicht vergessen-engagiert erinnern“. (Gedenkrede siehe „Gastreden“).
Die Musikgruppe Lomir Tanzn konnte wie immer durch ihre Musik ein wichtigen atmosphärischen Beitrag leisten.
Im Anschluss der Gedenfeier wurde die Schülergruppe und die Schule als Botschafter wider das Vergessen und für Demokratie im Burgsaal des Kreismuseums augezeichnet.
Die Gedenkfeier wurde durch eine Spende der Westfalen Weser AG unterstützt.

 

 

    • Weiterhin Spendenaufruf für Überlebende/ Angehörige ehemaliger Opfer der NS-Verfolgung in der Ukraine

      Am 21. November 2024  veranstaltete unser Verein und das Kreismuseum Wewelsburg eine Informationsveranstaltung zur Lebenssituation von Überlebenden nationalsozialistischer Verfolgung in der Ukraine.  Dazu war eine Mitarbeiterin des „Hilfsnetzwerk für Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine“ eingeladen.
      Sie berichtet, dass durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine viele Menschen in große Not geraten sind, unter ihnen auch die Überlebenden nationalsozialistischer Verfolgung. Humanitäre Hilfe ist weiter dringend notwendig!
      Das Hilfsnetzwerk unterstützt mit fianziellen Soforthilfen in konkreten Notlagen sowie mit dringend benötigten Hilfsgütern wie Lebensmitteln, warmer Kleidung und Medikamenten. Im Rahmen von Patenschaften können monatliche Unterstützungen gesichert werden.
      Das Hilfsnetzwerk existiert seit März 2022. Es besteht aus mittlerweile 51 Initiativen, Stiftungen, Erinnerungsorten und Gedenkstätten, u.a. auch dem Kreismuseum Wewelsburg.
      Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Spende siehe: https://hilfsnetzwerk-nsverfolgte.de

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